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Ist der Coach ein Esel? (Audio-Version .mp3)

Etwas Besseres als den Tod findest du überall!“

sagt der Esel zum Hahn, der am nächsten Tag im Suppentopf landen soll. „Komm mit uns nach Bremen dort werden wir Stadtmusikanten und finden unser Glück.“

Gemeinsam machen sich Esel, Hund, Katze und Hahn auf nach Bremen. Auf ihrem Weg meistern sie Herausforderungen und Abenteuer. Sie stellen sich Ängsten und Zweifeln um zuletzt doch ihr Glück zu finden.

Zwar an einem anderen Ort als ursprünglich geplant – aber spielt das eine Rolle, wenn man aus der Perspektivlosigkeit kommt? Jedenfalls sind die Tiere angekommen.

Ganz so dramatisch, wie in der Fabel, muss es ja in unserem Leben nicht direkt zugehen. Dennoch: Gründe, einer neuen Idee einem ganz neuen Anfang eine Chance zu geben, gibt es im geschäftlichen und privaten Alltag immer wieder.

Was können wir also vom Esel und seinen Gefährten lernen?

Obwohl wir unser Leben am liebsten übersichtlich, planbar und frei von bösen Überraschungen hätten, ist es von Veränderungen geprägt. Meist vollziehen sie sich unbemerkt, manchmal planen wir sie voller Erwartungen. Ein anderes Mal werden sie „aus der Not geboren, alternativlos“; und gelegentlich stellen uns Entwicklungen und Ereignisse hart auf die Probe – egal, ob wir bereit sind oder nicht.

Die Bremer Stadtmusikanten erzählen eine Geschichte von Aufbruch und Wanderschaft, Hoffnung und Zuversicht, Freundschaft und Findung.

Diese Geschichte vermittelt uns, dass Veränderungen auch Möglichkeiten für uns bereithalten – uns selbst auszuprobieren, über unsere vermeintlichen Grenzen zu zu gehen und nicht zuletzt an Prüfungen und Herausforderungen zu wachsen.

Warum aber wird in unserer Geschichte ausgerechnet der Esel zum Anführer einer Schicksalsgemeinschaft? Esel sind kluge Tiere, können große Lasten tragen. Stehen jedoch oftmals ohne Anlass unvermittelt still. Setzt man sie unter Druck, mit Schreien oder der Gerte, verfallen sie in eine Starre, die sich nur schwer wieder lösen lässt. Darum hat der Esel in der Volksmeinung den Ruf als ein dummer und „sperriger“ Zeitgenosse. Und doch ist gerade er es, der die Initiative ergreift, den anderen Tieren Mut und Zuversicht zuspricht und immer wieder einen Weg aufzeigt.

Von Augustinus stammt das Zitat: „In uns existieren wunderschöne, wie auch wilde Kräfte“. Vielleicht hat der Esel diese Kräfte in sich entdeckt und auch in seinen Weggefährten mobilisiert. Vielleicht erfahren wir erst dann, was in uns steckt, wenn die Veränderung alles von uns abfordert. Vielleicht wird unter dieser Voraussetzung persönliches Wachstum erst möglich. Vielleicht entspricht die Figur des Esels der Rolle des heutigen Coachs: Zuhörer, Mutmacher, Ratgeber, Wegbegleiter, Spiegel und – immer Mensch.

Wenn Du erkannt hast, welches Projekt „dein Bremen“ ist, zögere nicht, mach dich auf den Weg. Etwas besseres als den Tod findest Du überall!

Wenn Sie über diesen Text mit mir in den Gedankenaustausch oder in die Diskussion treten wollen schreiben Sie mir gerne auf diesem Blog. Wenn Ihnen der Text gefallen hat, freue ich mich darüber, wenn Sie ihn teilen. Besuchen Sie mich auch in der kommenden Woche wieder hier auf www.msp-kolleg.de

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