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Gestresste Menschen fahren emotionale Achterbahn

 

Stress

Stressfalle

 

Zwei Wege aus der Stressfalle

Sollten Sie sich selbst als gestresst bezeichnen, landen Sie bei Ihrer Umwelt schnell in der Stigmatisierung: Nicht belastbar, nah am Wasser gebaut, schwierig – Weichei. Richtig ist, dass der Arbeitsalltag für den Arbeitnehmer ein hohes Aufkommen an Störfaktoren bereit hält. Ablenkungen von der ausgeübten Tätigkeit, etwa durch Anrufe, Fragen, von Kollegen, Rücksprachen, Meetings, vor allem aber Umgebungsgeräusche und -bewegungen, sind Stressoren. Vielfältige Aussenreize müssen von der bewussten Wahrnehmung abgeschottet, herausgefiltert oder eben ausgehalten werden. Den meisten Menschen gelingt das auch . Trotzdem entsteht unter anhaltendem „Geräusch- und Bewegungssmog“ und durch häufige Unterbrechung oder Zerfasern der Konzentration durch h so genanntes Multi tasking bei den Betroffenen eine Überforderung. Sie sind oftmals nicht mehr fähig, dieses Übermaß an Eindrücken zu filtern, sortieren oder gar abzuschotten; es kommt zu einer Reizüberflutung, dem overload. Ab hier wird es kritisch, baut sich Stress auf. Es ist ein Stress unterhalb der Wahrnehmungsschwelle. Er macht sich bemerkbar durch eine geistige Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Lustlosigkeit und geistige Erschöpfung und Gereiztheit, Antriebslosigkeit oder/und Melancholie. In diesem Wechselbad der Zustände fahren die Betroffenen emotionale Achterbahn. Sie nehmen ihren Stress mit in den Feierabend – und oft mit in den Schlaf.

Wenn Ihnen Ihr Arzt ein Chronisches Erschöpfungssyndrom attestiert, ist Veränderung angesagt:

Veränderung in der Arbeitssituation

Identifizieren Sie die auffälligsten Störfaktoren und Belastungssituationen.

Entwickeln Sie Wege und Maßnahmen, diese Faktoren auszuschließen oder zu minimieren. In den meisten Fällen sind Veränderungen im Arbeitsumfeld nur schwer durchzusetzen. Hierarchien, Prozesse und die Schwierigkeit, Nein zu sagen schränken wirksame Maßnehmen ein. Dennoch lohnt es sich immer, einen Blick auf die Selbstorganisation zu werfen; erfahrungsgemäß schlummern hier noch ungenutzte Reserven.

Veränderung in der privaten Lebensführung

Die meisten Möglichkeiten der Einflussnahme bieten sich im privaten Bereich; hier haben Sie den meisten Handlungsspielraum.

Stellen Sie sich die Fragen:

Wobei kann ich am besten Abschalten/Entspannen? Was tut mir gut?

Mit welcher Aktivität bekomme ich den Kopf frei? Planen Sie für Ihre Entstressungsaktivitäten ausreichend und regelmäßig Zeit ein.

Wer sich nicht wirkungsvoll mit „Bordmitteln“ behelfen kann, sollte eines der vielfältigen Angebote auf dem Markt zur Entspannung oder bewußten Lebensführung in Anspruch nehmen.

Vom Autogenen Training über Achtsamkeitsübungen bis zur Zen-Meditation ist für jeden etwas dabei das hilft, Stress zu reduzieren und in einen entspannteren, ausgeglichenen Zustand zu gelangen.

Zuletzt: Erfolg stellt sich nicht über Nacht ein. Nur die regelmäßige und stetige Übung sorgt dafür, daß Sie nicht bald wieder in die Stressfalle geraten.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Erich Kästner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wege aus der Stressfalle
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Wege aus der Stressfalle
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Wie Sie den alltäglichen Stressoren begegnen können und zu mehr Ausgeglichenheit finden.
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MSP Personalentwicklung, Koblenz
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